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Published on Februar 24th, 2015 | by Manuel Simbürger

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Christina Aguilera: Die Verarsche-Queen

Es war DER Klickhit des heutigen Tages: Christina Aguileras Imitation von Ex-BFF Britney Spears. Das Internet ist außer sich. Sogar Britney selbst wäre von Aguilera begeistert – klingt diese mit deren Stimme doch besser als die “Work Bitch”-Sängerin selbst …

Jetzt fragen sich viele, woher Aguileras Sinn für Humor plötzlich kommt, hafetet der Diva doch eher das Image der kühlen Eisprinzessin an. Und wie punktgenau die Gute fremde Stimmen nachmachen kann, das können viele gar nicht glauben. Ist man aber Aguilera-Besessener  ein Fan der Sängerin, weiß man: Christina Aguilera ist im Tiefsten ihres Herzens immer noch das kindliche “Genie”-Mäderl aus den 1990er Jahren. Und die Karriere hat Aguilera schließlich nicht als Sängerin, sondern als Wannabe-Entertainer im “Micky Mouse Club” begonnen.

Ihr glaubt nicht, dass bitchy Aguilera so richtig locker-flockig lustig sein kann und vor allem die Queen in Sachen Stimmenimitation ist? Dann passt mal auf:

Beweisstück A:

Besser als Britney kann Aguilera nur Femme Fatale Samantha Jones aus “Sex and the City” imitieren. 2004 eigentlich vor allem als Sängerin bei der Kult-Comedy “Saturday Night Live” zu Gast, war es schließlich der “Farewell SATC”-Sketch, der nach TV-Ausstrahlung um die Welt ging und bewies, dass Aguilera, wenn sie es wirklich möchte, es selbst mit g’standenen Comediennes aufnehmen kann.

Beweisstück B:

Weil Aguilera mit ihrer Stimme halt alles kann, beschränkt sie sich bei der Stimmenimitation nicht nur auf Frauen: Bei der “Queen Latifah Show” verarschte sie ihre beiden “The Voice”-Kollegen Adam Levine und Blake Shelton so treffend, dass sich das Publikum vor Lachen nicht mehr einkriegte.

Beweisstück C:

Im quietschbunten Musical-Märchen “Burlesque” imitierte sie 90 Minuten lang ein resches Landmadl, das eigentlich Christina Aguilera imitierte, das aber nicht wusste und deshalb als Kellnerin arbeitete, in der wiederum eine laszive Sexbomben-Stripperin schlummerte, die WIEDERUM Christina Aguilera imitierte.

Beweisstück D:

Auch die Rolle einer französischen Prostituierten, die keinen Spiegel zu Hause hat, war Aguilera wie auf den spärlich bekleideten Leib geschneidert.

Wenn man austeilt, muss man aber auch einstecken können: Denn Christina verarscht nicht nur, sie wird auch verarscht – unter anderem in diesem legendären “Saturday Night Live”-Sketch mit den schon damals zum Niederknien komischen Tina Fey und Jimmy Fallon.


Und nicht mal Buffy kann es sich verkneifen, die Aguilera ein bisserle durch den Kakao zu ziehen:

 


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Copyright aller Bilder: Screenshot

 

 

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About the Author

Ich bin freiberuflicher Journalist in Österreich (I’m a freelance journalist in Austria) – und wie das bei Journalisten so ist, schreibe ich über alles (naja, fast alles) lieber als über mich selbst. In meinem Fall: Kultur, Pop, Popkultur – und alles, was dazwischen liegt. Weil man Lifestyle, Musik, Film, TV, Gesellschaftskritik, Politik und Gossip nun mal nicht trennen kann. Weil Populärkultur der Spiegel der Gesellschaft ist. Und weil ich als Journalist der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten will. Man könnte auch sagen: Popkultur mit Niveau. Infotainment vom Feinsten.



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