Haaaave you met ....?! ben_c_ben-jaworskyj

Published on April 7th, 2014 | by Manuel Simbürger

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Haaaave you met… Benjamin Jaworskyj?!

Nach langer Zeit gibt es endlich wieder ein Talent in der Kategorie „Haaave you met….?!“ vorzustellen. Diesmal: Fotograf und Radiomoderator Ben Jaworskyj, der Berliner Flair und jugendliche Ambition vereint wie kaum ein anderer.

ben_c_ben jaworskyjEr ist „voll selbstständig“, ihm geht’s „saugeil“, obwohl er „Pipi muss“, und überhaupt hat er „Bock aufs Leben“. Ben Jaworskyj sagt, was er sich denkt. Was auch gut ist, wahrscheinlich, denn er ist (oder eigentlich war, denn den Job hat er mittlerweile an den Nagel gehängt) beliebter Radiomoderator in Berlin. In seiner Sendung „Ben ab Ten“ auf 93,6 JAM FM Berlin ging’s nicht immer politisch korrekt zu (eigentlich nie), dafür war Authentizität und ganz viel Lebensfreude angesagt. Der Ben, das ist ein Typ, den man als Kumpel, als Lover, als großen Bruder möchte. Nur nicht als Feind. Denn man hat das Gefühl, dass man dann nicht viel zu lachen hat.

Aber Ben, der kreative Junge, ist nicht nur Radiomoderator. Er ist auch Fotograf – und seine Bilder spiegeln genau seinen Charakter wieder: authentisch, lässig, cool, bissl Macho. Er fotografiert Menschen wie Du und Ich genauso wie Promis oder echt chillige Landschaften. Und weil er will, dass es noch mehr coole Bens auf der Welt gibt, gibt er auch Fotografen-Workshops, erstmals auch in Österreich: am 12. und 13.7. in Andorf. Zudem hat er sein erstes Fotobuch herausgebracht: „Fotos nach Rezept. Schritt für Schritt zum perfekten Foto“ heißt es und bietet, wie man sich denken kann, Fotorezepte zum Nachmachen. Coole Idee. Aber klar, ist ja auch vom Ben.

Und weil man so einen wie Ben einfach auf die Welt loslassen muss, gibt’s von ihm auch noch eine eigene Modelinie (also so in etwa halt) und einen eigenen YouTube-Kanal. Ersteres ist vielleicht bisserl gewöhnungsbedürftig, zweiteres aber wirklich sehenswert. Schaut mal rein. Oder, um es in Bens Worten zu sagen: Checkt das!


Name: Benjamin Jaworskyj

Alter: 27

Fotograf bin ich seit: Ich fotografiere seit 7 oder 8 Jahren, mal mehr, mal weniger.

Wie geht es Dir: Mir geht’s #supergeil. Hab alles was ich brauche und Bock aufs Leben.

Meine Vorbilder: Habe keine Vorbilder, aber Leute die mich inspirieren. Dazu gehören Jamie Oliver, Bear Grylls und fotografisch unter anderem Joey L.

Mein Lieblings-Selbstporträt: Das Bild hat Rico, mein Assistent, gemacht, als wir gerade ein bisschen Licht getestet haben. Es wurde mit nem Ringblitz gemacht und war sehr spontan.

Fotografie bedeutet für mich …. : …machen, worauf ich Bock habe.

Das fotografiere ich am liebsten: Menschen und Landschaften.

Meine tollste Nummer in meinem Handy-Telefonbuch ist …: … meine eigene.

Hast Du an Deiner Karriere gezielt gearbeitet, oder hat die Liebe für Deine Arbeit zu Deiner Karriere geführt?
Ich habe gezielt auf meine Karriere hingelebt – mit dem einen oder anderen Schlenker.

Der ungerechtfertigte Erfolg eines Konkurrenten oder der eigene ungerechtfertigte Misserfolg – was ärgert Dich mehr und warum?
Ich gönne jedem Erfolg. Mir ist mittlerweile egal, was andere machen. Ich konzentriere mich auf mich und mein Umfeld und verschwende meine Zeit nicht mit Neid und dem was andere tun.
Zum eigenen Misserfolg: Ich lebe nach der Philosophie, dass jeder für sein Leben selbst verantwortlich ist. Genauso ist es mit meinem Erfolg und Misserfolg. Wenn‘s gut läuft, dann liegt das an mir – genauso wenn es schlecht läuft. Nur ich kann es ändern oder beibehalten.

Was macht Dich trauriger – unerfüllte Träume, oder Träume, die vor langer Zeit schon in Erfüllung gegangen sind?
Macht mich beides nicht traurig. Traurige Filme sind traurig. Ich schaue positiv in die Zukunft und mache was ich möchte, erfülle mir Träume und Lebe dieses eine Leben.  Ich schaue positiv zurück in die Vergangenheit und trage meine Erinnerungen in meinem menschlichen Fotoapparat, meinem Kopf.

Das ist neu und gut: Mein Buch, die Workshops in 2014 und vieles, was noch kommen wird. Ich bin jetzt voll selbstständig und das macht Bock.

Das ist neu und schlecht: Pizzaburger zum aufbacken.

Das letzte Mal habe ich gelacht, als…: … ich vor 5 min den Hund gestreichelt habe und Blödsinn zu ihm gesagt habe.

Das letzte Mal habe ich geweint, als …: …ich die „Brücke nach Therabitia“ gesehen habe. Trauriger Film.

Wie leicht fällt es Dir, mit einer attraktiven Frau zu sprechen und sich dabei nicht vorzustellen, wie es mit ihr im Bett wäre? Macht doch jeder!

Lebenslanger aufregender, absolut geiler Sex, dafür Führerschein aufgeben. Oder Führerschein behalten inklusive tolles Auto – was würdest Du wählen? Oder gibt es einen fairen Deal?
Fair wäre beides zu behalten, aber was ist schon fair…

Wie kommen wir der Wahrheit näher? Durch Nachdenken oder durch Nachforschen?
Durch beides. Sich mit Dingen beschäftigen und hinterfragen.

Ich würde mir wünschen, dass…:  … die Fragen jetzt aufhören, ich muss Pipi!

Das gibt es beruflich Neues bei mir: Im Juli drehen wir in Schottland ein Landschaftsfotografie-Training und einen Pilot für ein Projekt, das einiges revolutionieren wird. Die Zeit dazwischen bin ich in Deutschland und Europa unterwegs und shoote und gebe Workshops. Das Fotorezept 2 wird geschrieben. Also ne Menge zu tun :)

www.benjamin-jaworskyj.de
FB: facebook.com/bjfoto
Youtube: jaworskyjpictures

 

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About the Author

Ich bin freiberuflicher Journalist in Österreich (I’m a freelance journalist in Austria) – und wie das bei Journalisten so ist, schreibe ich über alles (naja, fast alles) lieber als über mich selbst. In meinem Fall: Kultur, Pop, Popkultur – und alles, was dazwischen liegt. Weil man Lifestyle, Musik, Film, TV, Gesellschaftskritik, Politik und Gossip nun mal nicht trennen kann. Weil Populärkultur der Spiegel der Gesellschaft ist. Und weil ich als Journalist der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten will. Man könnte auch sagen: Popkultur mit Niveau. Infotainment vom Feinsten.



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