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Published on Mai 11th, 2014 | by Manuel Simbürger

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Wie Conchita Wurts Sieg Österreich verändern wird

Nach 48 Jahren holt Phänomen Conchita Wurst den Sieg des Eurovision Song Contest wieder nach Österreich. Nicht nur die Wurst, sondern auch Österreich ist somit wie ein Phönix aus der ewigen ESC-Loser-Asche aufgestiegen.

13 Dinge, die sich nach dem Sieg der “Queen of Austria” im Land ändern werden:

1. Alf Poier lässt sich selbst in die psychiatrische Klinik einweisen, weil er nicht mehr weiß, ob er Monster, Kasperl, Hampelmann oder Volltrottel ist.

2. H.C. Strache ändert seinen Namen offiziell in „Heinz Conchita Strache“ und plädiert für die Gleichstellung der Ehe zwischen Männern und Bartfrauen. Seine Aussagen in der Vergangenheit seien bloß falsch verstanden geworden und ihn von bösen Menschen in den Mund gelegt worden.

3. Damenbart wird zum Trend.

4. Der Conchita-Bart ist der neue Hipster-Bart. Was die Hipster sehr ärgert.

5. Weshalb sich die Hipster in „Wurster“ umbenennen.

6. Mateschitz erbaut ein zehntes Bundesland, das als Austragungsort für den ESC 2015 festgesetzt wird.

7. Bad Mitterndorf wird zur neuen Hauptstadt Österreichs.

8. Ganz Europa interessiert sich für österreichische Musik. Nur Ö3 immer noch nicht.

9. Conchita Wurst wird zur neuen EU-Präsidentin gewählt. Weil sie die EU wirkunsgvoller vereint als die EU selbst.

10. Heterosexuelle werden zur Minderheit.

11. Österreich wird wieder zur Monarchie.

12. Es wird erwiesen, dass sich Russland irgendwie vertan hat: Nicht das Ende von Europa wurde eingeleitet, sondern vom eigenen Land. Damn.

13. Homosexuelle werden Fußball-affiner. Weil sie nun wissen, wie das ist, wenn das eigene Land beim EM-Finale gewinnt.

(c) ORF

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About the Author

Ich bin freiberuflicher Journalist in Österreich (I’m a freelance journalist in Austria) – und wie das bei Journalisten so ist, schreibe ich über alles (naja, fast alles) lieber als über mich selbst. In meinem Fall: Kultur, Pop, Popkultur – und alles, was dazwischen liegt. Weil man Lifestyle, Musik, Film, TV, Gesellschaftskritik, Politik und Gossip nun mal nicht trennen kann. Weil Populärkultur der Spiegel der Gesellschaft ist. Und weil ich als Journalist der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten will. Man könnte auch sagen: Popkultur mit Niveau. Infotainment vom Feinsten.



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