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Published on August 21st, 2014 | by Manuel Simbürger

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Trailer: James Francos “Kink”

James Franco kann’s nicht lassen. Nämlich die Sex-Schiene. Und die Gay-Schiene.

Nachdem er im (absolut empfehlenswerten) Pseudo-Doku-Pseudo-Fiction-Hybpriden “Interior. Leather Bar” der Frage nachging, wie die Dreharbeiten zum Al Pacino-Klassiker “Cruising” wohl ausgesehen haben könnten, natürlich inklusive heißer Gay-Sex-Szenen, beschäftigt er sich in seinem neuen Film “Kink” mit der (Hetero- und Homo-) BDSM-Szene. Ähnlich wie bei “Interior” fungiert Franco hier als Produzent, tritt diesmal aber nicht im Film auf. Die Screening-Time überlässt er liebeer BDSM-Pornodarstellern. Denn Franco blickt in “Kink” hinter die Kulissen von Kink.com, Internets größter BDSM-Porno-Site. Und ich schwöre, ich habe die Seite vorhin nicht gekannt.

Die Idee ist durchaus interessant, auch wenn sie sich doch sehr an “Interior” orientiert. Und dass der Film just nun erscheint, wenn der Hype um die Verfilmung des Hausfrauen-SM-Werks “50 Shades of Grey” wieder auf seinem Höhepunkt angelangt ist, ist wahrscheinlich auch kein Zufall. Gespannt sein darf man trotzdem. Franco hat in den letzten Jahren gekonnt seinen Ruf als Hollywoods Crazy-Brave-Filmstudent-L’enfanft terrible untermauert. Und mit “Kink” dürfte er diesem Ruf nicht wirklich entkommen. Und will er ja wahrscheinlich auch gar nicht. Nur seine zahlreichen Fast-Naked-Selfies auf  Twitter und Instagram sollte er sich noch mal überlegen. Man kann es auch übertreiben.

“Kink” feierte seine Premiere bereits beim diesjährigen Sundance Film Festival. Die Rezeption war durchwachsen. In den USA läuft er in limitierter Auflage am 22. August an.

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Alle Bilder: Screenshots

 

Und weil Franco dann doch von irgendetwas so wirklich leben, und um solche doch extravaganten Projekte weiterhin umsetzen zu können, macht er nun auch Werbung für Coca Cola. Und natürlich auch das im typischen Franco-Style (leider in schrecklicher Synchronisation):

 

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About the Author

Ich bin freiberuflicher Journalist in Österreich (I’m a freelance journalist in Austria) – und wie das bei Journalisten so ist, schreibe ich über alles (naja, fast alles) lieber als über mich selbst. In meinem Fall: Kultur, Pop, Popkultur – und alles, was dazwischen liegt. Weil man Lifestyle, Musik, Film, TV, Gesellschaftskritik, Politik und Gossip nun mal nicht trennen kann. Weil Populärkultur der Spiegel der Gesellschaft ist. Und weil ich als Journalist der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten will. Man könnte auch sagen: Popkultur mit Niveau. Infotainment vom Feinsten.



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