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Published on August 3rd, 2016 | by Manuel Simbürger

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Die besten Duette der Musikgeschichte

Auch wenn wir uns oftmals etwas anderes einzureden versuchen: Durch die Welt geht sich’s zu zweit einfach leichter. Was nützen einem die tollsten Erlebnisse, die größten Erfolge, die skurrilsten Erfahrungen, wenn man sie mit keinem teilen kann? Ein Partner an unserer Seite, auf welche Art auch immer, lässt uns die Musik in der Welt wieder wahrnehmen. Und, sorry, das war wohl der schlechteste und offensichtlichste Übergang aller Zeiten.

Denn: Ja, auch die Musik findet zuweilen erst dann ihren Weg in unsere Herzen, wenn wir sie mit einem Freund, einem Gleichgesinnten, einem Lebensmenschen, einem Seelenverwandten teilen können (und manchmal hält man sie, nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid, nur zu zweit aus – aber das ist eine andere Geschichte …). Das gilt sowohl für uns Rezipienten, als auch für die Interpreten selbst: Musikalische Duette sind so alt wie die Musikgeschichte selbst, die Magie des Songs entsteht oftmals erst durch das erotische Umschmeicheln und das gegenseitige Anstacheln der beiden Gesangsstimmen, so manches Gspusi nahm gar auf der Bühne seinen Anfang. Und die Möglichkeit, einen Charttreffer zu landen, ist natürlich ebenso um ein doppeltes größer, wenn man sich einen zweiten (inklusive dessen Fangemeinde) mit ins Boot holt.

Klar, auch gleichgeschlechtliche Duette berühren uns, werden zu Ohrwürmen. Aber doch ist es das Zusammenspiel der weiblichen und männlichen Stimme, das uns die größten Meilensteine der Musikgeschichte bescherte. Vielleicht ist es ja die Verbindung, die Interaktion und Kombination der besten Eigenschaften beider Geschlechter, das uns so derart berührt: Sinnlich und kraftvoll, flirtend und entziehend, verletzlich und verletzend, selbstbewusst und schüchtern kommen die besten Duette einher und sind im Idealfall nichts anderes als Orgasmen für unsere Ohren. Oder akustischer Herzschmerz, der so unendlich weh tut und gleichzeitig uns in unserer Persönlichkeitsentwicklung weiterbringt.

Aber ich bin hier ja nicht die Psycho-Tante. Oder irgendwie schon – denn folgend präsentiere ich Euch eine kleine Auswahl der berührendsten, kraftvollsten und einfach auch harmonischsten Duette der Musikgeschichte (zur Vollständigkeit: Songs, in denen die Dame nur schöner Aufputz für den Refrain ist oder der harte Rapper eine kleine Einlage zur Auflockerung geben darf, werden – bis auf wenige Ausnahmen – nicht berücksichtigt):

Nancy und Frank Sinatra: Something stupid

Einer der größten Duettklassiker unserer Zeit: Musik-Urgestein Frank Sinatra liefert mit seiner Tochter Nancy ein gesangliches Zusammenspiel ab, das bis heute beinahe konkurrenzlos ist: Selten harmonierten zwei Stimmen derart perfekt, umschmeichelten sich so mühelos wie jene von Frank und Nancy. Auch wenn die beiden eher wie ein Liebespaar klingen als Vater und Tochter: „Something Stupid“ ist ein Swing-Klassiker, der bis heute bei einem romantischen Date nicht fehlen darf. Übrigens: Das Remake von Robbie Williams und Nicole Kidman (!) steht dem Original um nichts nach.

Johnny Cash und June Cash: Jackson

Vor Blake Shelton und Miranda Lambert, da waren Johnny Cash und June Carter Cash: Die beiden galten in den 1960er und 1970er Jahren als DAS Traumpaar der Country-Musik – mit allem, was dazu gehört: Hiebe, Triebe, Skandale, große Leidenschaft und noch größere Hits. Er machte ihr auf der Bühne einen Heiratsantrag, Johnnys Liebesbrief an June gilt gar als der romantischste Liebesbeweis aller Zeiten. Eine ihrer größten Hits war der Midtempo-Country-Song „Jackson“, der ihnen auch einen Grammy einbrachte: Johnnys ins Mark gehende Bass und Junes durch und durch Country-lastige Gesangsstimme flirten miteinander auf Teufel komm raus, die Chemie zwischen den beiden auf der Bühne ist unverkennbar. Große Liebesgeschichte und Country pur.

Lady Antebellum: Need you now

Das Country-Trio Lady Antebellum ist bekannt für seine emotionalen Songs und der stimmlichen Harmonie zwischen Charles Kelley und Hillary Scott. Viele ihrer Songs fangen den Schmerz von Liebeskummer mühelos ein, niemals war die Band aber mehr on point als bei ihrem größten Hit „Need you now“: Während Kelley überraschend für die Verletzlichkeit im Song zuständig ist, eignet sich Scotts frech-rotzig-gefühlvolle Stimme perfekt für solch depressive Songs wie „Need you now“. Die Stimmen umschmeicheln sich, harmonieren einzigartig und erzählen die Trennung eines Liebespaares in all seinen Facetten. Sowohl die Rohheit beider Stimmen als auch die Lyrics sorgen für Authentizität und Gänsehaut-Faktor gleichermaßen. Vielleicht die beste und authentischste Nummer in dieser Liste.

Say Something ft. Christina Aguilera: Say something

Man möchte nur mal hier nachlesen. Und erkennen, wie besonders dieser simple Song ist, der Zeitgeist und Herz zugleich trifft.

Mariah Carey & Luther Vandross: Endless love

Wenn Goldkehlchen und Super-Diva Mariah Carey und Father of RnB Luther Vandross gemeinsam ein Duett aufnehmen, noch dazu eine der größten Soul-Schnulzen covern, dann kommt zwar eine noch größere Schnulze heraus, aber eine, die von Romantik und Optimismus nur so sprüht und seit Veröffentlichung auf keiner Hochzeit fehlen darf. Carey und Vandross lassen uns wieder dran glauben, dass es da draußen die eine große Liebe gibt, unseren Seelenverwandten, der nur für uns existiert – und umgekehrt: für den wir geboren wurden. Ja, das ist Kitsch auf höchster Ebene, ja, das ist naiv und vielleicht auch nicht mehr zeitgemäß. Die engelsgleichen Stimmen von Carey und Vandross aber lullen uns in eine wohlig weiche, rosa Wolke, die zum Träumen und vor allem Verlieben einlädt. Und die in uns den Wunsch weckt, unserem Partner wieder mal zu sagen, wie dankbar wir sind, mit ihm oder ihr unser Leben teilen zu dürfen. Da stinkt sogar das Original ab.

P!nk ft. Nate Ruess: Just give me a reason

Das Duett mit Balladen-Boy Nate Ruess gehört zu den größten Hits von P!nk – und natürlich von Nate Ruess, von dem man ja davor und danach nicht mehr wirklich was gehört hat. Egal: Die beiden SängerInnen ergänzen sich perfekt, wenn auch auf andere Art und Weise, wie man es sich vielleicht erwarten würde: Hier ist es Ruess, der den sanften, verzeihlichen, rationalen Part übernimmt, während P!nk sich trotzig, frech, verletzt und zutiefst angreifbar gibt. Die beiden geben sich genauso Contra wie sie sich – musikalisch – beschützend in den Armen liegen und erinnern so ein bisschen an Hund und Katz, die einander vorsichtig umkreisen, sich aber nie, trotz gegenseitiger Faszination und Anziehungskraft, wirklich nahe kommen. P!nk ist bekannt für ihre depressiven, düsteren, oftmals auch sarkastischen Lovesongs, und „Just give me a reason“ ist hier keine Ausnahme: Der Song handelt von einer Beziehung, in der Sie den alten Zeiten nachtrauert und schmerzlich spürt, wie seine Liebe immer mehr dahin siecht – während Er diese Ängste nicht ernst nimmt und somit aber auch offen lässt, ob das tatsächlich „all in (her) mind“ oder das Abwehren der Befürchtungen nicht doch Symptom der sterbenden Liebe ist. Oder ob ihre Befürchtungen nicht selbst Grund für das drohende Beziehungs-Aus sind. Raw emotions und Herzschmerz frei von Kitsch, im Gewand eines eingängigen Popsongs.

Eminem ft. Rihanna: Love the way you lie

Wenn Sängerinnen für Rapper nicht mehr sind als bloß schöner Aufputz, der nur den Refrain gesanglich veredeln und das Musikvideo optisch verschönern darf, dann stehe ich dem eigentlich eher kritisch gegenüber. Weil das mit Gleichberechtigung nicht so viel zu tun hat und im Grunde ein stark überholtes Geschlechterrollen-Bild transportiert. Manchmal aber ergibt sich eine Paarung aus Hit-Rapper und Hit-RnB-Sängerin, die von vornherein schreit: Ja, das wird ein Hit. Und man fragt sich, wieso man da nicht schon früher drauf gekommen ist. Dass ein Duett von Bad Boy Eminem und Bad Girl Rihanna keines wird, das die große Liebe samt Happy End beschwört, sondern sich eher auf die dunkle Seite der Romantik konzentriert, überrascht auch nicht wirklich und ist aufgelegt. In „Love the way you lie“, das angeblich autobiografische Züge aus Eminems Ehe enthält, geht es um eine extrem ausgelebte Hassliebe eines Liebespaars. Eminem rappt dabei aus der Sicht des Mannes, lediglich der Refrain wird von Rihanna aus der Sicht der Frau erzählt. Das Lied endet mit den Worten Eminems, falls sie ihn je wieder verlassen würde, würde er sie an das Bett fesseln und das Haus anzünden. Somit schlägt er eine Brücke zum Refrain, in dem Rihanna singt: „Just gonna stand there and watch me burn“. Na bumm. Ein Lovesong der etwas anderen Art, den man so schnell nicht vergisst.

Elton John & Kiki Dee: Don’t Go Breaking My Heart

Ja, ich weiß. Ich bin auch kein Fan dieses Klassikers, zu beliebig und tra-la-la kommt er für mich daher. Trotzdem: „Don’t go breaking my heart“ ist eines der größten Liebes-Duette der Musikgeschichte – und eines der positivsten. Denn anstatt als Ballade kommt das Duett als quirlig-lockig-flockige Popnummer daher, der frischverliebte Pärchen Mut macht und authentisch die Phase der rosaroten Brille (pun intended … get it?!) einfängt. Die Lyrics sind, sagen wir mal, nicht die kreativsten, die Melodie geht aber sofort ins Ohr und macht Laune. „Don’t go breaking my heart“ ist der perfekte Song für Karaoke-Abende beim ersten Date. Das ist nicht das Schlechteste.

Adam Lambert & Leona Lewis: Girl Crush

2016 überraschten der Glamrocker Adam Lambert und die Soul-Diva Leona Lewis mit ihrer Coverversion des Countryhits „Girl Crush“. Zwar nur einmalig bei den Country Music Awards performt, erregte das Duett weltweite Aufmerksamkeit und sorgte beim Publikum für Standing Ovations. Verwundern tut das nicht: Sowohl Lamberts als auch Lewis zarter und gefühlvoller Gesang unterstützen die besungene Sehnsucht nach der Angebeteten noch zusätzlich und harmonieren auf sehr wohltuende Art und Weise miteinander. Und obwohl beide ansonsten nichts mit Country zu tun haben, wurden sie für ihre Performance gleich mal für einen CMT Award (Country Music Television Awards) nominiert. Manchmal ist leise eben doch ganz laut.

Ricky Martin ft. Christina Aguilera: Nobody wants to be lonely

Die Latin-Nummer überzeugt mit großen Gefühlen, der richtigen Portion Kitsch und vor allem großen Stimmen auf beiden Seiten. Martin, der sexy und gefühlvolle Latino-Lover, und Aguilera, die feurige US-Latina-Diva, die sich gegenseitig anschmachten und mit allem erdenklichen Herzschmerz davon singen, dass man sich nach dem Partner so sehr verzehren kann, dass es sogar körperlich weh tut. Und dass man sowas wie Einsamkeit eben nur zu zweit überwinden kann. Das mag nicht die größte Erkenntnis sein, die die Musikwelt – oder gar die Menschheit – jemals hervorgebracht hat, Aguilera und Martin aber zuzuhören (die Stimmen harmonieren überraschend gut miteinander) löst mit Leichtigkeit all jene Gefühle aus, die der Song auch transportieren soll: „Nobody wants to be lonley“ eignet sich in Phasen schlimmsten Liebeskummers genauso wie in der hoffnungsvollen Phase des Kennenlernens. Katharsis im Popgewand.

Rolling Stones ft. Christina Aguilera: Live with me

Nicht ganz unumstrittenes, aber viel beachtetes Duett der Pop-Diva und der Alt-Rocker: Für ihre Dokumentation „Live with me“, bei der Regie-Veteran Martin Scorsese Regie führte, luden die Stones Aguilera ein, mit ihnen live ihren gleichnamigen Hit zu performen. Oder besser: zu rocken. Denn Aguilera stand den Ur-Rockern um nichts nach und bewies, dass sie nicht nur in den Genres Pop und Soul zu den besten Stimmen der Gegenwart gehört. Keith Richards soll danach zugegeben haben, nicht mal gewusst zu haben, wer dieses „blonde chick“ da auf der Bühne überhaupt gewesen sei. Sagt nur mehr über ihn als über die Sängerin aus.

Whitney Houston ft. Enrique Iglesias: Could I have this kiss forever

Und wenn wir schon bei Latin-Lovesongs sind: Das heute beinahe vergessene Duett von Whitney Houston mit Enrique Iglesias ist die perfekte musikalische Untermalung für laue Strandnächte mit Lagerfeuer, viel Kuscheln und – hoffentlich – heißem Sex unterm Sternenhimmel. Houstons Stimme war zum damaligen Zeitpunkt zwar bereits vom Drogenkonsum gezeichnet, aber immer noch on top und lässt uns mühelos an den besungenen Emotionen teilhaben, während Iglesias sich brav der Diva unterordnet und gar nicht erst versucht, im Track die Oberhand zu gewinnen. Die beste Rezeption des Songs kam damals aber vom Billboard Magazine: “While the pairing of evergreen pop/R&B superstar Houston with blossoming Latin sensation Iglesias may seem a curious combination at first, go once through this midtempo Spanish guitar-laced crowd-pleaser and the magic is crystal clear. Iglesias is, of course, right at home, sounding as sensual and breezy as ever, while Houston delivers a restrained performance that perfectly captures a romantic moment made just for champagne and dancing.“ Amen.

Nick Cave & Kylie Minogue: Where The Wild Roses Grow

Bereits ein Klassiker: „Where the wild roses grow“ gilt für viele als bester Kylie-Song ever. Könnte hinkommen: Das Duett mit Nick Cave ist derart symbolisch, lyrisch, morbid, grauenhaft-schön und schwer greifbar – Edgar Allen Poe wäre stolz gewesen. Der Song erzählt von einem Mann, der seine Geliebte umbringt, aber auch vom Vergehen der Schönheit im Allgemeinen – womit sich „Where the wild roses grow“ eher nicht als Party-Stimmungsmacher eignet. Im Detail werden im Lied die letzten Begegnungen eines Mannes und seiner Geliebten geschildert, abwechselnd von Cave und Minogue gesungen. Der Mann beschreibt die Schönheit der Frau, auch die Frau singt von ihren Liebesgefühlen. An drei Tagen begegnen sie sich, bis es schließlich zum Mord kommt. Im wiederkehrenden Refrain scheint die Tote zu singen, sich wundernd, dass die Leute an dieser Stelle am Fluss immer von ‘The Wild Rose’ sprechen („They call me the wild rose, but my name was Elisa Day“). Ob die Tote je gefunden wird, bleibt offen. Ja, Liebe kann auch ganz schön depressiv machen.

Britney Spears ft. Pharell Williams: Boys

Duette müssen nicht stets tiefgreifend und über die große Liebe handeln, sondern manchmal auch einfach nur Spaß machen und den ewigen Geschlechterkampf mit einem catchy hook untermalen: „Boys“ ist ein interessanter Mix aus Pop, RnB und Hip Hop, gepaart mit einigen Funk-Einfüssen. Spears und Pharell verbindet eine erotische Chemie, die eher dünn gesäten Stimmen der beiden kommen sich nicht in die Quere, sondern ergänzen sich gut und treiben sich gegenseitig zu qualitativen Höhen. Das Konzept ist einfach, aber effektiv: Sie sind von boys, er von girls, der Sex liegt in der Luft. In „Boys“ beweist Britney, dass sie das Zeug zu einer „weißen Janet Jackson“ hat, Pharell zeigt einmal mehr sein untrügliches Gespür für Dance-Hits mit Ohrwurm-Potenzial. Pop vom Feinsten.

Chris Mann & Christina Aguilera: The Prayer

Wenn sich Mann und Frau auf ein orgiastisches Duett einlassen, muss es sich nicht immer um Liebe, Sex und Eifersucht drehen: Im vielleicht besten Duett der „The Voice“-Geschichte besingen Coach Aguilera und Schützling Chris Mann in allerbester Gospel-Manier ihren Glauben an die Religion, an eine höhere Macht und dass es letztlich halt doch Gott ist, der einem durch schwere Zeiten hilft. Mutig in einer Mainstream-Gesangsshow, die sich an ein Publikum wendet, bei dem Religion eine, sagen wir mal, untergeordnete Rolle spielt. Manns Stimme ist für Soul und Gospel wie gemacht, Aguilera beweist einmal mehr, dass sie in solchen „Old School“-Genres am besten aufgehoben ist. Hier ist kein Ton schief, das Miteinander der beiden ist wahrlich eine göttliches Zelebrieren von Spiritualität. Oder ihrem eigenen Talent. Hüstel.

Revolverheld feat. Marta Jandová: Halt Dich an mir fest

Das einzige Duett in dieser Liste von deutschen Künstlern: „Halt dich an mir fest“ ist eine deutsche Pop-Ballade vom Feinsten, schwankt irgendwo zwischen Resignation und Hoffnung und ist stets eines DER Highlights eines jeden Revolverheld-Konzerts. Jandova bringt die extra Portion Sentimentalität und Schmerz in den Song, die im Original (nur von Strate gesungen) etwas abgeht. Große Gefühle, ohne aber zu übertreiben.

Gotye ft. Kimbra: Somebody that I used to know

Große Gefühle, ohne zu übertreiben, das gilt auch für diesen Song: „Somebody that I used to know“ gehört zu einen der sehr wenigen Songs, die alle paar Jahre mal auftauchen und einer ganzen Generation aus der Seele zu sprechen scheint. Der Wiedererkennungswert ist groß – sowohl aufgrund der an Alternative grenzenden Gesangsdarbietung, aber auch wegen der Lyrics: Wer kennt das nicht, das Sich-Auseinander-Leben und den Moment, in dem man im Partner nicht mehr denjenigen erkennt, in den man sich ursprünglich verliebt hat. Das schmerzt wie Sau, für beide Seiten, ist gleichzeitig aber so alltäglich, dass man diesen Zustand fast schon als „eh ganz normal“ bezeichnen möchte. Genau diesen Zwiespalt spiegelt auch der Song wieder: Er löst schmerzvolle Gefühle beim Hören aus, ist aber beliebig genug, um auch im Hintergrund so ganz nebenbei laufen zu können. Oder, wie AllMusic damals bei Veröffentlichung des Songs schrieb: „unexpected chart-topper … [it] is an oddball break-up song whose stuttering rhythms, reggae hooks, and hushed vocals sound like The Police as remixed by the XX“. Weltweiter Chart- und Grammy-Erfolg war die Belohnung.

Sonny & Cher: I got you babe

Das Faszinierendste an diesem Klassiker ist vielleicht die große Diskrepanz zwischen Interpreten, Performance und dem Song selbst: Während die Lyrics von der großen Liebe handeln, war beim damaligen Ehepaar Sonny und Cher (ja, DIE Cher!) davon nicht (mehr) viel zu spüren. Legendär ihre Performance vom Song, die eher nach Scheidung als nach Eheglück aussah und bei der Cher so gelangweilt aussah, dass sie sich wohl ein paar Trips vorm Auftritt einwerfen musste, um diese Tortur zu überstehen. Trotzdem: Der Song besticht mit Einfachheit, eingängiger Melodie, offensichtlicher Bob Dylan-Inspiration und interessanten Stimmen. Zurecht ein großer Klassiker – und einer, der in der Popkultur immer wieder erfolgreich persifliert wurde. Auch das zurecht.

Beyonce & Luther Vandross: The closer I get to you

Beyonce und Vandross sind sowas wie ein match in heaven, stimmlich scheinen die beiden wie füreinander geschaffen zu sein. „The closer I get to you“ gehört bis heute zu Beyonces emotionalsten Songs, der zwar nicht von Kitsch befreit ist, dafür aber direkt und umso stärker mitten ins Herz trifft. Beyonce und Vandross schaffen es, die großen Gefühle des Originals zwar einzufangen, dabei trotzdem nicht altbacken zu wirken. Beide Interpreten überzeugen mit einer Sanftheit in ihrer Stimme, die als Metapher für das wohlig warme Gefühl verstanden werden darf, die eine glücklich gelebte Liebe in einem auslöst – aber auch für die Fragilität einer solchen Beziehung und die Gefahr, dass das Glück jederzeit vorbei sein kann. Zwar wird im Duett mit dem Urgestein des RnB schnell klar, dass Beyonce zwar zu den Großen, aber nicht den ganz Großen (wie Whitney oder Mariah) gehört, neben Vandross kann sie sich aber trotzdem ohne Anstrengung behaupten. Die Zusammenarbeit wurde mit einem Grammy belohnt.

Anastacia ft. Ben Moody: Everything burns

Moody war bis 2003 Leadgitarrist der Gothic-Band Evanescence. Kein Wunder, dass auch sein Duett mit Soul-Superstimme Anastacia eher auf der depressiven Seite anzusiedeln ist: Im Song geht es um eine Welt, die dem Untergang geweiht ist – und doch sei es unermesslich, meinen Moody (nomen est omen!) und Anastacia, auch in schwierigen Zeiten die Hoffnung zu bewahren. In Zeiten von wöchentlichen Terroranschlägen ist der Song aktuell wie niemals zuvor und würde gegenwärtig eigentlich ein erneut starkes Air Play verdienen. Anastacia ist im Song gewohnt stark, zeigt sich von ihrer kämpferischen Seite, während Moody für den rockigen Part verantwortlich zeichnet, der einem das Gefühl vermittelt, der Song würde sich allen voran an gesellschaftliche Outsider widmen. „Evertything burns“ war Leadtrack des Superhelden-Movies „Fantastic Four“ aus dem Jahre 2005.

Robbie Williams & Kylie Minogue: Kids

In „Kids“ lassen Robbie Williams und Kylie Minogue, beide damals am Zenit ihrer Karriere, so richtig die Sau raus: Die sexuelle Anziehung zwischen den Künstlern ist in jeder Note, in jeder Sekunde des Videos hör- und spürbar, angeblich soll’s ja auch abseits des Studios und der Bühne zwischen den Popstars heiß her gegangen sein. Worum es im Song geht, ist eigentlich nebensächlich, er regt zum Party- und Sex-Machen an und ist eines der besten Beispiele dafür, welche Naturkräfte dank der sexuellen Anziehung zweier Menschen losgelöst werden können.

Bobby Brown ft. Whitney Houston: Something in common

Der Song mag vielleicht nur gutes Mittelmaß sein, spiegelt aber perfekt die große Liebe zwischen Brown und Houston wieder. Eine Liebe, die alles andere überschattete, die tatsächlich so groß war, dass die Ratio bald nichts mehr zu sagen hatte. Eine Liebe, die bald nicht mehr von Empowerment, sondern Zerstörung bestimmt war und maßgeblich zum Fall der großen Soul-Diva beitrug. In „Something in common“ hält sich Houston merklich zurück, um das große Rampenlicht Brown zu überlassen – etwas, das der Sänger angeblich während der gesamten Ehejahre von seiner Frau forderte. „Something in common“ ist ein Guter Laune-Summer-Song, der keinem weh tut. Außer den beiden Interpreten selbst.

James Morrison ft. Nelly Furtado: Broken Strings

Schmusebarde James Morrison und Popgirl Nelly Furtado taten sich 2008 zusammen, um über das Ende einer Beziehung zu trällern. Herausgekommen ist eine typische Morrison-Ballade, die mit eingängiger Melodie und treffsicherem Text überzeugt und dank dem großen Wiedererkennungswert von Furtados Stimme aus dem damaligen Charts-Einerlei herausstach. Und wieder mal brachte es das Billboard Magazine am besten auf den Punkt, als es schrieb: „Broken Strings offers two of the most vulnerable performances yet from each artist, venting an obvious metaphor for the struggles at the close of a relationship beyond repair. Their voices are richly expressive, harmonizing in an aural marriage as the midtempo ballad quietly builds to an intense climax as they belt: “Oh the truth hurts and lies worse/How can I give anymore when I love you a little less than before?”

Tony Benett ft. Christina Aguilera: Steppin out with my baby

Ich weiß, schon wieder die Aguilera. Weshalb ich mich diesmal auch ganz kurz halte: Die Grammy-nominierte Kollaboration zwischen Benett und Aguilera lässt wohltuend das Gefühl des Old School Swings wieder aufkommen, was besonders der Popdiva Welten von Credibility und Anerkennung bescherte und einmal mehr zeigte, dass die Aguilera eigentlich in der falschen Zeit geboren wurde. Jetzt bin ich aber schon still.

Ronan Keating & Jeanette: We’ve got tonight

Allergrößter Kitsch, aber schön für den Jahrestag, dem Candle-Light-Dinner (mit Heiratsantrag) oder der Hochzeit selbst: Das Cover von Keating und Biedermann hat alles, was eine Ballade braucht und lädt vor allem zum Träumen, Händchen-Halten und Heulen ein. Keating singt gewohnt emotional, Biedermann kann da nicht so ganz mithalten, gliedert sich aber trotzdem passend in den Song ein. Weh tut das keinem und die Kuschelrock-Compilation hat wieder einen Song mehr in ihrem Repertoire. Und alle sind glücklich.

Michael Jackson & Janet Jackson: Scream

Wenn Familienmitglieder miteinander Musik machen, ist das Ergebnis oft sehr brav, sehr konventionell, sehr nichtssagend. Klar, ist ja peinlich, neben seinem Papa oder dem Geschwisterchen so richtig die Sau raus zu lassen. Dass bei den Jacksons alles immer bisschen anders lief, wissen wir. So ist auch das Michael-Janet-Duett „Scream“ ein Song, der anders ist als alles, was man bis zum damaligen Zeitpunkt (und vielleicht sogar bis heute) gehört hat: Aggressiv, schräg, laut, düster, psychedelisch (Video anschauen!), verstörend. Direkt an alle gerichtet, die Michael damals Kindesmissbrauch vorwarfen, ist dieser Song, der von Michael und Janet selbst geschrieben und komponiert wurde, ein großes Fuck You-Shout Out: „Wir möchten einfach nur schreien inmitten all dieses Wahnsinns, der uns über den Kopf wächst!“, scheinen die Geschwister zu brüllen, zu flüstern, zu zischen – und irgendwie gilt das wohl für das gesamte Leben der beiden Kinderstars. „Scream“ ist ein interessanter Mix aus Pop, R&B, Electro-Rock, New-Jack-Swing, Dancepop und Funk. Einer der innovativsten Hits in der Karriere beider Jacksons.

Jay-Z ft. Beyonce: Bonnie & Clyde 03

Der erste gemeinsame Song des Powerpaares, das die Musikwelt (und eigentlich die gesamte sonstige Welt) Jahre später pausenlos in Atemstillstand halten sollte. Beyonce zeigt hier zwar nicht wie gewohnt, was sie wirklich kann, hält sich aber, ganz im Sinne des Songs, positiv zurück und repräsentiert das Objekt der Begierde, das so viel mehr ist als das Sexobjekt an der Seite des bestimmenden Mannes: In Wirklichkeit hat nämlich sie die Macht, wenn sie dank ihrer Sinnlichkeit über ihren Mann verfügt und mit ihm gemeinsam, gleichberechtigt, die Welt in Angst und Faszination gleichzeitig gefangen hält: Denn Jay-Z und Bey lassen hier keinen Zweifel daran, dass sie in einigen Jahren genauso berühmt(-berüchtigt) sein werden wie das legendäre Gaunerpärchen, das sie in diesem Song verkörpern. Die gegenseitige Anziehung zwischen ihnen ist hier schon mehr als spürbar, Jay-Z umschwärmt sie wie eine Biene den Honig, während Queen Bey selbst Bee und Honig gleichzeitig ist (okay, zugegeben, ob diese Metapher wirklich Sinn macht, weiß ich selbst grad nicht so genau). Der eingängige Hook und der zur Perfektion getrimmte Mix aus Hip Hop und RnB, der auch die späteren gemeinsamen Hits des Paares bestimmen wird, ist hier bereits hörbar. Toller Start einer beginnenden legendären Lovestory!

Tony Benett & Lady Gaga: Cheek to cheek

Dank der Zusammenarbeit mit Pop-Chamäleon Lady Gaga gelang es Urgestein Bennett 2014, sich nicht nur in den Mainstream zurück zu hieven, sondern sich auch für die junge Zielgruppe interessant zu machen. Die beiden lassen den Old School-Swing wieder aufleben und schaffen es, den alten Hits (wie „Cheek to Cheek“, „The Lady is a tramp“ oder „It don’t mean a thing“) einen modernen Touch zu verleihen. Es ist bemerkenswert, wie sehr Gaga den Seventies-Swing nicht nur einfängt, sondern mit Haut und Haaren verkörpert. Die Duette mit Bennett machten dem Publikum einmal mehr bewusst, dass die Gaga mehr drauf hat als anbiedernden Electro-Disco-Trash, der anstatt ihrer großen Stimme auf große Bühnenshow und sexy-verrückte Kostüme setzt. Der Respekt für Gagas Reise ins „seriöse Fach“ war allgegenwärtig, Charts- und Grammyerfolge ihre Belohnung. Auf die Dauer zwar etwas langweilig, aber charmant auf ganzer Linie! Und ganz im Stil von Frank und Nancy Sinatra.

Brad Paisley & Carrie Underwood: Remind me

Es ist ein Running Gag im Countrymusik-Biz, dass es die beiden Genre-Superstars Carrie Underwood und Brad Paisley doch endlich hinter sich bringen mögen: Denn die sexuelle Anziehungskraft zwischen den beiden ist bei jedem ihrer (zahlreichen) gemeinsamen Auftritte mit den Händen greifbar. „Nur beste Freunde!“, betonen beide Seiten, immerhin jeweils glücklich verheiratet. Egal, was die beiden auch wirklich verbindet, solange solche Country-Schmacht-Nummern wie „Remind me“ dabei rauskommen, sind wir zufrieden. Neben Underwoods Powerhouse-Vocals wird zwar allzu deutlich, wie beschränkt Paisley in seinem Gesang eigentlich ist, die beiden harmonieren trotzdem perfekt miteinander – vielleicht, weil Paisley Carries Gesang, der gern mal eine Nuance zu kraftvoll daherkommt, erdet. Das Gefühl des Nachtrauerns besserer (sprich: verliebterer) Zeiten bringen beide mühelos rüber, und wir alle leiden mit, weil wir wissen, wie das ist. Große Nummer!

Brad Paisley ft. Carrie Underwood: Oh Love

Und falls immer noch jemand zweifelt, dass die beiden endlich die Freundschafts-Zone hinter sich lassen sollten: Mehr unerfüllte Sehnsucht geht nicht. Der Song enthält zudem jene Textzeile, die das Gefühl einer großen Liebe vielleicht am besten auf den Punkt bringt: „You’re the simplest truth and you’re the biggest mystery.“ Seufz.

Eros Ramazzotti & Anastacia: I Belong To You (Il Ritmo Della Passione)

Das italienische Sexsymbol und das US-Vocal-Powerhouse zusammen in einem Song?! Das kann nur in purem Herzschmerz enden. Und tut es auch. Eros und Anastacia schmachten sich gegenseitig von weiter Ferne an, er auf italienisch, sie auf englisch – aber egal, verstehen tun sich die beiden trotzdem, Liebe ist schließlich eine internationale Sprache. Das Duett zeigt auf wohltuende Weise endlich eine sanftere Seite in Anastacias Stimme – und ihre Performance am Ende des Songs (laaaaaang gehaltene Noten!) lässt wohl sogar Celine Dion vor Neid erblassen. „I belong to you“ ist pure, sinnliche Romantik, die auf großen Pathos nicht verzichtet und gerade wegen dieser Schamlosigkeit (und der beiden tollen Stimmen, natürlich!) so richtig auftrumpft.

Beyonce ft. Jack White: Don’t hurt yourself

Hetero-Duette müssen nicht immer melancholisch, herzschmerz-triefend und kitschig sein: In „Don’t hurt yourself“ flucht, rappt und schreit sich Beyonce, mit Unterstützung von Rocker Jack White, ihre Wut gegen ihren untreuen Ehemann aus der verletzten Seele. Schmutzig, vulgär, laut ist der Song und absolut ungewöhnlich für ein musikalisches Duett zwischen Mann und Frau. Und gerade deshalb umso kraftvoller.

Ike & Tina Turner: Proud Mary

Der legendäre Rocksong sollte der Höhepunkt der ebenso legendären Ehe von Ike und Tina Turner sein. Während er sie hinter verschlossenen Türen grün und blau prügelte, war es bei diesem Song Tina, die die Zügel in die Hand nahm und Ike in seine Schranken wies. „Proud Mary“ ließ keinen Zweifel daran, wer der wahre Star der beiden war. Kein Song hat ein legendäreres Intro als dieser hier: Untermalt von einer sinnlichen, gefühlvollen und schmachtenden Melodie warnt Tina das Publikum, dass sie und Ike es „nice and easy“ angehen werden, nur um gleich klarzustellen, dass sie beiden darunter etwas anderes verstehen als die Masse: „we never do nothing nice and easy“. Alle Zweifel werden unmissverständlich aus dem Weg geräumt: der Song würde „nice and rough“ enden. Und die beiden halten ihr Versprechen, denn schon geht es mit einem funkigen Rocksound los, der sich im Hintergrund immer mehr steigert, während Tina sich ebenfalls mit einem Mix aus Gospelgesang und Rockstimme in immer höhere Sphären röhrt. Ach ja, Ike ist auch zu hören, irgendwie. Der wohl rockigste Feminismus der jüngeren Musikgeschichte.

Ciara ft. Justin Timberlake: Love Sex Magic

Einer der unterschätztesten Duette (oder Songs im Allgemeinen) der letzten Jahre: Wenn Ciara und Justin sich auf ein musikalisches Techtelmechtel einlassen, dann ist das Sex und Erotik pur. Die Strophen sind sexuelle Zwischenspiele, der Refrain der orgiastische Höhepunkt. Timberlake macht seinem Ruf als „Mr. Sexy back“ hier einmal mehr alle Ehre und passt sich stimmlich seiner Gesangspartnerin mühelos an. Die Stimmen sind einander ähnlich, was das Gefühl einer Verschmelzung noch mehr aufkommen lässt. Der Song macht tatsächlich Lust auf … mehr. Sollte man aber nur als Einstimmung im Hintergrund laufen lassen, beim Sex selbst verzichtet man besser auf ihn. Man könnte zu sehr abgelenkt werden, zu gut ist das Erotik-Duett.

Christina Aguilera ft. Blake Shelton: Just a fool

Einmal geht noch: Aguileras Duett mit Shelton war ihr erster Ausflug in das Country-Fach und durchaus ein vielversprechender Start. Auch wenn, zugegeben, die beiden eher gegen- als miteinander singen und die Diva alles dran setzt, um Shelton im Song in seine Schranken zu weisen, fängt „Just a fool“ doch auf erfrischend simple und nicht übertriebene Art und Weise die Verzweiflung ein, den Zweifel, der einen überkommt, in der ersten Nacht, nachdem man mit dem einst so geliebten Partner Schluss gemacht hat. Lag’s an einem selbst, dass es so kam, wie es gekommen ist? Hätte man etwas anders machen können? Aber gab’s denn überhaupt noch irgendetwas zu retten? Und wie, in Gottes Namen, soll man den Schmerz nun aushalten, der größer zu sein scheint als alles, was man bisher erlebt hat?! Aguileras erdige und resignierende Antwort: „Another shot of whisky please bartender, Keep it coming til I don’t remember at al how bad it hurts when you’re gone.“ Passender Song für verzweifelte Nächte, in denen die Whiskey- und Tequila-Flasche dein bester Freund ist.

Sarah Brightman & Andrea Bocelli: Time to say goodbye

Bedarf keiner großen Worte. Einfach anhören. Und Taschentücher bereit halten. Eine. Menge. Taschentücher.

 

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About the Author

Ich bin freiberuflicher Journalist in Österreich (I’m a freelance journalist in Austria) – und wie das bei Journalisten so ist, schreibe ich über alles (naja, fast alles) lieber als über mich selbst. In meinem Fall: Kultur, Pop, Popkultur – und alles, was dazwischen liegt. Weil man Lifestyle, Musik, Film, TV, Gesellschaftskritik, Politik und Gossip nun mal nicht trennen kann. Weil Populärkultur der Spiegel der Gesellschaft ist. Und weil ich als Journalist der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten will. Man könnte auch sagen: Popkultur mit Niveau. Infotainment vom Feinsten.



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