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Published on Januar 11th, 2015 | by Manuel Simbürger

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Glee: Zum Abschied kehren wir heim

Der Staffelauftakt zur finalen Staffel von Glee stand ganz unter dem Motto „Back to the roots“: Rachel, Kurt und Co. erkennen, dass es daheim am schönsten ist – auch wenn sich einiges verändert hat. Nun gilt es eine Legende zu bewahren. Und Blainofsky zu zerstören.

„You may think that I’m a zero / But everyone you wanna be / Probably started off like me / You may say that I’m a freak show  / But give it just a little time / I bet you’re gonna change your mind / All of the dirt you’ve been throwin’ my way / It ain’t so hard to take / Cause I know one day you’ll be screaming my name / And I’ll just look away / Push me up against the locker / And all I do is shake it off / I’ll get you back when I’m your boss / I’m not thinkin’ ’bout you haters / Cause  I could be a superstar / I’ll see you when you wash my car“

Vor gut vieren Jahren sah die Zukunft für Rachel Berry noch rosig aus. Gemeinsam mit Frenemy Quinn Fabray schrieb sie die Außenseiter-Hymne „Loser like me“ und ließ keinen Zweifel daran, dass die Welt ihr gehörte: Die Zeit der Slushies, der Erniedrigungen, des Sich-Fremd-Fühlens, der Einsamkeit (und der Ignoranz der Welt gegenüber ihrem einmaligen Talent) sollte bald vorbei sein, da war sich das ehrgeizige Schulchor-Mädel sicher. Und obwohl alles eine Zeit lang so aussah, als würden sich Rachels Träume einer großen Broadway-Karriere erfüllen, musste sie erkennen, dass das Erwachsenen-Leben nicht jenem in einer Highschool gleicht, auch wenn diese William KcKinley heißt, sexuell freizügige Schüler beherbergt, die ausgelassen durch die Gänge tanzen, singen und hüpfen, von mordlustigen Rottweiler gejagt werden, Lehrer küssen und wie Mitte 20 aussehen: Liebesdrama, falsche Entscheidungen, Hochmut, Arroganz und nicht zuletzt der Tod ihrer großen Liebe haben dazu geführt, dass sie „nicht mal mehr weiß, was zuhause bedeutet“, wie sie im Auftakt der sechsten (und finalen) Glee-Staffel mit dem pointierten Titel „Loser like me“ sich selbst flüsternd eingestehen muss, bevor sie – schließlich ist’s immer noch Glee – herzzerbrechend die Alanis Morissette-Ballade „Uninvited“ trällert. „Uninvited“, die vielleicht erwachsene und düstere Version von „Loser like me“ (dem Song, nicht der Folge. Obwohl ….). Und die Textzeilen vor vier Jahren sind plötzlich so fern jeder Realität, wie es sich Rachel in ihren düstersten Stunden nicht hätte vorstellen können.

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(c) FOX

You have to lose everything before you can really find yourself

Dass Rachel einmal mehr vor den Trümmern ihrer Zukunft steht, ist der Ausgangspunkt von „Loser like me“. Nach dem merkwürdig optimistischem Finale der fünften Staffel befinden sich die Glee-Helden an einem Punkt, den man im Amerikanischen so schön und treffend als „rock bottom“ bezeichnet: Nicht nur Rachel, sondern auch Kurt und Blaine wissen nicht, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Sie sind ganz unten angelangt – und versuchen verzweifelt, ihr altes Leben wiederzuerlangen. Das machen sie auch im wahrsten Sinne des Wortes: Blaine ist, nachdem sich Kurt von ihm getrennt hat (die Episode beginnt einige Monate nach dem Ende der fünften Staffel), deprimiert nach Lima zurückgekehrt, um dort, seine Wurzeln wieder aufnehmend, seinen alten Schulchor The Warblers zu coachen. Er ist nun also auf derselben Stufe, wie Mr. Shue es all die Jahre war und wie Finn es hätte sein sollen. Auch Rachel, dessen TV-Karriere gnadenlos floppte (obwohl „That’s so Rachel“ eine gnadenlos-brillante Satire auf Glee selbst ist, weshalb wir von dieser Serie in der Serie gerne mehr sehen würden!), und Kurt enden nach einigen Wirrungen und verzweifelten Blicken an ihrer alten Highschool, um die New Directions zu neuem Leben zu erwecken – denn Direktorin-Diktatorin Sue Sylvester hat etliche Kunstprogramme und –vereine aus der Schule verbannt. Das kann Rachel natürlich nicht zulassen – nicht zuletzt, weil sie nicht weiß, was sie mit ihrem Leben sonst anfangen soll. Nachdem sie von der Scheidung ihrer Väter erfährt, fühlt sich einsamer als jemals zuvor und kehrt an den Ort zurück, wo sie zwar viel Verachtung, aber auch viel Liebe und Selbsterkenntnis erfahren hat. So gesehen ist Rachels Rückkehr nach Lima nicht unlogisch: Sie hofft einmal mehr, am Ort ihrer Jugend ihr Selbst zu finden. „They say you have to lose everything before you can really find yourself“, meint Mr. Shue, der nun als Coach der Vocal Adrenaline tätig ist (Geld und Musik stinkt halt nicht) an einer Stelle zu Rachel. Und fasst damit das Motto der Doppelepisode – und, wenn die Autoren endlich ihre Liebe zu einem narrativen roten Faden entdeckt haben – der gesamten Staffel perfekt zusammen.

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(c) FOX

Den alten Glanz nicht einfangen versuchen

Freilich, mit viel Logik geht es in „Loser like me“ und der zweiten Episode „Homecoming“, in der auch Quinn, Puck, Mercedes, Brittany, Santana, Artie und Tina der Highschool einen Besuch abstatten, um Rachel und Kurt zu helfen, Mitglieder für den Glee-Club zu rekrutieren, nicht zu. Dass sich die gesamte Gang wieder in Lima einfindet – allen voran Sam, der plötzlich als Football-Coach arbeitet – kommt etwas zu erzwungen daher, erfüllt aber natürlich den Zweck des „Back to the roots“-Mottos. Aber schließlich reden wir hier von Glee, und wir müssen schon froh sein, dass sich unsere Helden an ihre alte Schulzeit überhaupt erinnern, so genau, wie es die Autoren mit Kontinuität in dieser knallbunten Bonbon-Welt nehmen. Jedoch – und das ist für einen Staffelauftakt ein sehr mutiger Schritt, das muss ich den Schreiberlingen lassen – präsentiert sich Glee zumindest in „Loser like me“, nicht mehr als knallbuntes Popuniversum, in dem alle Probleme mit einem Liedchen weggewischt werden können und ausgelassen durch die Straßen getanzt wird. Hier sehen wir junge Erwachsene, die erkennen müssen, dass das Leben kein Ponyhof (oder besser: keine Jukebox) ist, dass sich Träume nicht einfach mit einem Fingerschnipsen erfüllen und dass jede Entscheidung seine Konsequenzen hat. Genau dieses realistische und auch düstere Bild (meiner Meinung nach ist Glee immer dann am besten, wenn die Serie ernste und somit realistischere Töne anschlägt – no pun intended!) macht „Loser like me“ (und zum Teil auch „Homecoming“) zu einer sehr guten Glee-Episode, die nicht enttäuscht, manchmal sogar fasziniert und vor allem eine qualitative Steigerung zu den letzten Folgen der fünften Staffel aufweist. Natürlich hoffen wir alle, dass der Job als Gesangslehrer für Rachel und Co. nicht die Endstation ihrer Karrieren sind – das wäre dann sogar für mich zu deprimierend, schließlich baute Glee von Beginn an auf dem Konzept auf, aus jugendlichen Außenseitern nicht nur erfolgreiche Erwachsene, sondern sogar Stars werden zu lassen. Immer noch wünschen wir Rachel und der Gang die große Karriere, alles andere würde sich als Betrug, gar Verrat an uns Fans anfühlen (und nach HIMYM vertrage ich das nicht ein zweites Mal!). Als kleine Zwischenstation, zum Besinnen der alten Werte sozusagen, ist es aber okay, in die Vergangenheit einzutauchen. „Wir werden den alten Glanz nie wieder einfangen können, aber wir müssen offen für Neues sein. Neues, das anders, frischer und vielleicht sogar besser ist“, sagt Kurt sehr weise und mehr als meta-symbolisch zu der verzweifelten Rachel, neben ihnen das altbewährte Piano. Und Neues, das bedeutet manchmal auch, das Alte wieder aufleben zu lassen.

(c) FOX

Back to the roots

Dass Serien in ihrem letzten Jahr zu ihren Wurzeln zurückkehren und die Ausgangssituation ihrer langen Reise – sprich die Aura der ersten Staffel – wieder einfangen, ist nichts Ungewöhnliches (man denke nur an Buffy, Charmed, Scrubs und vielen, vielen Kultserien mehr) und ergibt jedes Mal wieder, wenn auch schon allzu bekannt, ein rundes Bild und stimmt die nicht selten bereits verärgerten Fans über das starke Verändern „ihrer“ Serie meist auch wieder versöhnlicher. Was man auch bei Glee beobachten kann: Der Staffelauftakt wurde von Fans und Kritikern mehr als wohlbesonnen aufgenommen. „Besser, als ich mir gedacht habe“ oder „Gar nicht so schlecht wie sonst immer“ darf man im Glee-Universum mittlerweile als große Komplimente auffassen. Wenn die Erwartungen schon so niedrig liegen, dann fällt es zugegeben auch leichter, nicht zu enttäuschen. Was meine Theorie bestärkt, dass die Glee-Autoren in den letzten beiden Staffel absichtlich alles falsch machten, was man nur falsch machen kann, nur um erstrahlt in die letzte Saison zu gehen …

Freilich ist es noch viel zu früh zu sagen, ob Glee die restlichen 11 Folgen der verkürzten finalen Staffel das Niveau des Auftaktes halten kann. Schließlich gehört es beinahe zur Tradition, Fans regelmäßig zu enttäuschen und nach guten Folgen wieder zu Grottenschlechtem zurückzukehren. Wir sind aber positiv gestimmt und einiges spricht dafür, dass wir noch spannende und unterhaltsame Stunden mit den singenden Burschen und Madeln verbringen dürfen:

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(c) FOX

Alt, aber doch so neu

So bringt die Rückkehr nach Lima tatsächlich frischen Wind in die Serie. Nachdem im Großen und Ganzen der Umzug nach New York überraschend enttäuschte und die Storys mehr und mehr einer banalen Soap Opera ähnelten, beweist die Serie, dass sie doch am stärksten dort ist, wo sie begonnen hat. Obwohl sich in den sechs Jahren viel verändert hat – Schwule definieren sich nicht mehr länger über ihre Sexualität, in Dalton gibt’s plötzlich ein Mädel, Quinn ist stark erblondet, Sam stark erdunkelt und Shue hat ein Kind, das hoffentlich noch hübscher wird – werden wir auch mit viel Altbekanntem und stark Vermissten konfrontiert: Eine Slushie-übersäte Rachel, ein mit den Warblers herumwirbelnder Blaine, ein sexy Auftritt des unholy trinity, ein männlicher Puck, eine auf ihre ganz eigene Art und Weise brillante Brittany, eine zickige Becky, eine ignorierte Tina, eine diabolische Sue, ein ober’scheiter Mr. Shue, ein notgeiler Sam und zahlreiche Insider-Jokes lassen an alte Zeiten denken, ohne aber als billiger Abklatsch der damaligen Hoch-Zeit zu wirken. Dafür sorgen nicht zuletzt die neuen Positionen unserer Helden: Nun, da Rachel und Co sich in der Mentorenrolle wiederfinden, gibt man ihnen die Möglichkeit, über die vergangenen Jahre zu reflektieren und ihre Lebensweisheiten, die sie im Glee Club gelernt haben (und nicht etwa von ihren Eltern!) an die nächste Generation weiterzugeben. Das ergibt tatsächlich ein rundes Bild und lässt die Figuren auch endlich erwachsen(er) erscheinen. Dass sich ein knallharter Wettstreit zwischen Rachel, Blaine und Mr. Shue anbahnt, lässt uns außerdem dranbleiben (auch wenn am Ende, das darf man annehmen, doch wieder die Freundschaft gewinnen wird). Auch die Auftritte von Beast und Karofsky (jaja…ich komm schon nach auf ihn zu sprechen!) lässt alte Erinnerungen wieder hochleben und lässt hoffen, dass wir im Verlauf der letzten Staffel noch mehr altbekannte Gesichter zu sehen bekommen werden.

Das Herzstück des einstündigen Staffelauftaktes war natürlich die Reunion der good ol‘ Gang, die dann leider aber doch etwas zu kurz geriet. Gerne hätten wir mehr über den Lebenshintergrund von Quinn, Santana und Co erfahren – wenigstens ein kurzer Verweis wäre schon drin gewesen. Vielleicht aber kommt das ja noch. Dass sich alle, insbesondere Tina und Quinn, die jeweils auf Elite-Universitäten studieren, einfach so frei nehmen können, um in der Cafeteria und in den Gängen ihrer alten Schule den grässlichen (sorry!) 80er-Hit „Take on me“ zum Besten zu geben, mag zwar etwas merkwürdig anmuten, aber eh schon wissen: Glee und die Logik und so …

(c) Jennifer Clasen_FOX

(c) FOX

Newbies, die man vielleicht sogar lieben lernt

Weil die Glee-Autoren es lieben, immer mehr Figuren dem ohnehin bereits überrannten Cast zuzufügen, gibt es auch in der neuen Staffel neue Charaktere – ohne die, das muss man ehrlicherweise sagen, der Storyplot der Next Generation aber auch nicht viel Sinn ergeben würde. Der dicke Rocker Roderick, die schwarze Powerfrau Jane und die „incest twins“ Mason und Madison (wird Glee tatsächlich diesen Weg beschreiten …?!) und nicht zuletzt der post-modern gay Spencer sind schon nach ihrer ersten Episode sympathischer als Marley, Rider und Unique (aber nicht Jake und Kitty, die echt cool waren!) in ihren gesamten zwei Serienjahren. So besinnt sich Glee erneut auf das Außenseiter-Konzept und lässt Anti-Helden strahlen – dass besonders Roderick und Jane eine Wahnsinns-Stimme haben, die jenen der Originals locker das Wasser reichen können, schadet da auch nicht. Wünschenswert wäre, Kitty, der einzige Former-Newbie, den man nicht auf eine fremde Schuld abschob, dem Glee-Club beitreten zu lassen, um alte Quinn-Intrigen wieder aufzuleben (auch wenn ich das Gefühl habe, dass Mason und Madison es faustdick hinter den Ohren haben) – so würde man den vergangenen zwei Staffeln, die durchaus auch ihre lichten und gar großartige Momente hatte, einen kleinen Tribut zollen. Erfreulich an dieser Stelle auch, dass Kitty endlich die uncharmante Trennung seitens Artie ansprach, der sie bei seinem Umzug nach NY gnadenlos links liegen ließ … oder war ich der einzige, der daran Gedanken verschwendete?!

So sympathisch Roderick (der, wohl nicht ganz zufällig, ein bisschen an Finn Hudson erinnert) und Co. auch sein mögen, bin ich nicht daran interessiert, mich in den letzten 11 Episoden auf neue Charaktere einzulassen, sondern die Reise der Helden der ersten Stunde zu einem würdigen Ende zu bringen. Als Nebenfiguren ganz und gar okay, aber bitte, liebe Autoren: Konzentriert euch auf jene Figuren, die eure Fans wirklich interessieren – offene Fragen gibt es hier noch genug!

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(c) FOX

Blainofsky

Den größten Knalleffekt des Staffelauftakts habe ich mir für den Schluss aufgehoben: Kurt hat sich von Blaine getrennt – und der hat Trost in den Armen von Dave Karofsky gefunden. Jener Karofsky, der Kurt zwei Staffeln lang so sehr terrorisierte, dass dieser die Schule wechseln musste, mögen Fans an dieser Stelle entgeistert aufschreien und vor Wut sämtliche Glee-CDs an die Wand werfen?! Ja, genau der (sorry, CDs!). Und das macht das Pairing schon etwas creepy, auch wenn Karofsky mittlerweile ein geläuterter Mensch ist und jeder Vergebung verdient hat (Santana und Quinn waren schließlich auch keine Unschuldsengel damals, aber halt viel sexier!). Trotzdem ist Blainofsky wie ein Schlag ins Gesicht – nicht nur für Kurt, sondern auch für uns Fans. Denn wir wissen, von Glee-Vater Ryan Murphy persönlich, dass Kurt und Blaine end game sind, also spätestens am Ende der Serie wieder vereint ein Liebesliedchen trällern dürfen. Nur fragt man sich, und das nicht erst seit dem erneuten Auftauchen von Karofsky: Wollen wir das überhaupt noch?!

Denn Klaine, eigentlich als DAS Glee-Traumpaar inszeniert (sieht man von Rachel und Finn mal ab), sind schon lange nicht mehr, was man Seelenverwandte nennen darf. Blaine hat Kurt betrogen, Blaine drängt sich Kurt auf, Blaine ist unfähig, Kurts Gefühle wahrzunehmen, Blaine sieht sich als Konkurrent von Kurt. Dieser wiederum scheint seit langem die heftigen Gefühle seines Lovers nicht mehr zu erwidern, fühlt sich unwohl und eingesperrt, ist aber unfähig, seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen (wieso singt er eigentlich nicht mal drüber?!). Und wundert’s? Nach monatelanger Fernbeziehung und ewigem Hin und Her waren die beiden binnen einer Sekunde verlobt, und nicht nur uns Fans, sondern wohl auch den beiden Jungs selbst schwirrte da ganz schön der Kopf. Als wir nun also erfahren, dass Kurt vor wenigen Wochen die Hochzeit abgeblasen hat, war das keine große Überraschung (und für alle Spoiler-Liebhaber sowieso nicht).

Ich bin durchaus dafür, zwecks Dramatik Klaine nochmal in Kurt und Blaine zu zerreißen, schließlich müssen sich beide in ihrem Leben noch über einiges klarwerden – und sie sind, das sollte man auch nicht vergessen, schließlich erst 20 Jahre alt. „We are still kids!“, schreit Kurt Blaine verzweifelt an, als er sich von ihm trennt. Das ist plausibel. Aber wieso plötzlich Karofsky ins Spiel bringen? Nur der narrativen Dramatik wegen und somit die Vergangenheit der Figuren komplett vergessen?! Zwischen Blaine und Karofsky fehlt jegliche Art von erotischer Funken und das Zusammenbrechen von Kurt (der sich nun doch wieder dazu entschlossen hat, Blaine zurückzugewinnen….Glee halt!) in der Toilette ist bisher wohl das einzig Logische in der gesamten Klaine-Blainofsky-Story. Wenigstens sehen Kurt und Blaine – getrennt voneinander – einen professionellen Therapeuten. Das lässt also noch Hoffnung zu. Hilfe können beide dringend gebrauchen.

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(c) FOX

Eine Legende bewahren

Mit dem Motto „Home is where the heart is“ und dem Song „Home“ beendete Glee seinen Staffelauftakt. Passend für ein finales Jahr, dessen Serie – wie seine Helden selbst – so viel erobert und zugleich so viel verloren hat. Nun gilt es, eine Legende zu bewahren. Das sind sich Rachel, Kurt, Blaine, Santana, Brittany, Artie, Tina, Puck und Mercedes bewusst, wenn sie gemeinsam gegen Sue Sylvester antreten, um das zu retten, was einmal Kunst war. Man darf nur hoffen, dass die Autoren die Gedanken unserer Helden teilen.

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About the Author

Ich bin freiberuflicher Journalist in Österreich (I’m a freelance journalist in Austria) – und wie das bei Journalisten so ist, schreibe ich über alles (naja, fast alles) lieber als über mich selbst. In meinem Fall: Kultur, Pop, Popkultur – und alles, was dazwischen liegt. Weil man Lifestyle, Musik, Film, TV, Gesellschaftskritik, Politik und Gossip nun mal nicht trennen kann. Weil Populärkultur der Spiegel der Gesellschaft ist. Und weil ich als Journalist der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten will. Man könnte auch sagen: Popkultur mit Niveau. Infotainment vom Feinsten.



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